Die Lokale Aktionsgruppe Ostprignitz Ruppin setzt ihr Projekt zur Kinder- und Jugendbeteiligung in der Region fort. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche frühzeitig in geplante Vorhaben einzubeziehen und ihre Ideen direkt in die weitere Planung einfließen zu lassen.
Projektträger*innen können dafür bereits vor der Antragstellung bei der LAG OPR kostenfreie Unterstützung erhalten. Die Büros mensch und region sowie Cluster Projekte entwickeln passende Beteiligungsformate, moderieren die Termine und werten die Ergebnisse aus. So können die Wünsche und Perspektiven von jungen Menschen von Anfang an in LEADER-Projekte aufgenommen werden.
Im September werden gleich vier neue Kinder- und Jugendbeteiligungen umgesetzt, die alle zum 7. Ordnungstermin im Herbst 2026 ihre Projektanträge einreichen möchten.
In Wernikow wird das ehemalige Pfarrhaus zu einer generationsübergreifenden Begegnungsstätte umgebaut, in der zwei Werkstatträume für Kinder und Jugendliche entstehen. In einem Workshop am 15.09.26 entstehen Ideen zu konkreten Angeboten, Materialien, Werkzeugen und der Raumgestaltung.
Der Ortseingang und die Bushaltestelle werden in Wusterhausen erneuert. Die Schülervertretung der Astrid-Lindgren Grundschule bringt dafür am 16.09.26 ihre Ideen ein – für die Gestaltung des Bushäuschen, die Grünfläche, den Wartebereich und einen Wegweiser mit wichtigen Orten aus Kindersicht.
In Gühlen-Glienicke entsteht ein neues Dorfgemeinschaftshaus mit Außengelände. Kinder und Jugendliche können in einem Workshop am 16.09.26 mitbestimmen: Welche Angebote fehlen im Ort? Wie sollen Räume und Außenbereiche aussehen? Was braucht es, damit sie sich dort gerne aufhalten?
Das Außengelände der Kita Eichholzstrolche in Herzberg (Mark) wird neugestaltet. Geplant sind eine Matschanlage, ein Rollerparcours und Minigolfbahnen. Kinder aus Kindergarten und Hort entwickeln dazu in zwei Beteiligungsaktionen am 17.09.26 eigene Vorschläge und gestalten ihre Ideen kreativ mit Lego, Knete und Bastelmaterial.
Die Beteiligungsaktionen in der LAG OPR zeigen ganz praktisch, wie Kinder und Jugendliche die Entwicklung ihrer Orte mitgestalten können. Ihre Perspektiven bringen wichtige Impulse ein und tragen dazu bei, dass neue Orte und Angebote besser zu den Bedürfnissen vor Ort passen und von jungen Menschen angenommen werden.