Die Stadt Wittstock/Dosse wählte für die Durchführung der Landesgartenschau 2019 den unter Denkmalschutz stehenden Friedrich-Ebert-Park als Teil des Veranstaltungsgeländes aus. Mit Hilfe der Fördermittel aus dem LEADER-Programm konnte der Park umgestaltet und als Bürgerpark gestärkt werden
Der südwestlich des Altstadtkerns gelegene FriedrichEbert-Park ist Teil der historischen Wall- und Grabenzone, die ringförmig die Altstadt umschließt. Zusammen mit dem Bleichwall bildete die rund 5,9 Hektar umfassende Grünfläche den Kernbereich der Landesgartenschau.
Der Park stellt eine Verbindung zwischen dem Bahnhof und der Innenstadt dar. Bereits vor der Umgestaltung diente das Gelände als innerstädtische Grünanlage. Geprägt wird der von der Glinze auf seiner gesamten Länge durchflossene Bereich durch den Wechsel von ausgedehnten Wiesenflächen, Gehölzgruppen und geschlossenen Gehölzbeständen, die ihm als Teil des grünen Rings einen eigenständigen Charakter verleihen. Unter Berücksichtigung des Bestandes wurden Parkwege aufgewertet und Wegeanschlüsse hinzugefügt, Stauden- und Gehölzpflanzungen ergänzt sowie
Spielflächen erweitert und verbessert. Die historische Grundstruktur wurde dabei aufgegriffen, erneuert und aufgewertet.
Das Wasser der Glinze können Besucher nun durch punktuelle Uferabsenkungen mit kleinen Stauschwellen und einem Holzdeck erleben. Die Umgestaltungsmaßnahmen sowie zusätzliche gärtnerische Akzente tragen zu einer verbesserten Aufenthaltsqualität für die Bürger und Gäste der Stadt Wittstock/Dosse bei.
Bildrechte: Jean Dibbert