Ursprünglich sind die Klosterteiche das Ergebnis zisterziensischer Wasserbaukunst und dienten der Fischzucht. In den rund hundert Jahren von 1847 bis 1945, als im Kloster Stift zum Heiligengrabe ein Mädcheninternat existierte, diente der große Teich als Badeanstalt. Dort ruderten die Schülerinnen und vergnügten sich, bei gutem Wetter saßen sie am Ufer und schrieben Briefe nach Hause.
Die Teiche mit dem stillen Wasser! In den Jahren 2017/2018 konnte mit großzügiger Unterstützung durch LEADER dieses historische Gelände für die Gegenwart renaturiert werden. Die verwilderte Natur um die Teiche sowie die Versandung der Gewässer wurden gründlich erneuert und schlussendlich mit einer neuen Bepflanzung und einem Labyrinth auf der Anhöhe in Stand gesetzt. Der Blick von der Umgebung des Labyrinths hinunter auf die Teiche ist wunderbar!
Die Teiche verzaubern die Klosteranlage auf besondere Weise für Besuchende wie auch für Teilnehmende an Einkehrtagen und Seminaren. Hier werden das Gelände und vor allem das Labyrinth als Ort der Meditation mit einbezogen. Diese einmalige Schönheit ist inspirierend, so dass für das Jahr 2020 ein Kalender entstand, in dem eigens das Teichgelände in den Blick genommen wurde. Jetzt ist es eine Terrasse, wo man sich über dem Wasser befindet – ein Sonnendeck!
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